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klassiche homöopathie

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Hahnemann, Begruender der Homöopathie

Bild: S. Hahnemann

Die Klassische Homöopathie richtet sich an Menschen, die ganzheitlich und grundlegend heiler werden möchten. Diese effektive und kostengünstige Heilmethode ist eine hervorragende Alternative und unter Umständen Ergänzung zur Schulmedizin. Körper, Geist und Seele werden als Einheit betrachtet. Besonders am Herzen liegen mir die miasmatische, d.h. die Vererbung berücksichtigende Behandlung, und das Wachsen in die eigene Lebendigkeit. Signale des Ungleichgewichts (wie Krankheit, Depressivität, Allergien, Müdigkeit u.v.a.m.) werden als Bemühung der Lebenskraft verstanden, in Richtung Heilsein zu steuern. Darin bestmöglich, d.h. so sanft und so schnell wie möglich, unterstützend zu wirken, ist ihre Absicht. Zugunsten der Stärkung der Selbstheilungskräfte verzichtet sie auf Unterdrückung von Symptomen (was dem Herausschrauben einer Warnlampe gleichkäme).

Das Wort Homöopathie kommt aus dem Griechischen: homeios heißt ähnlich und pathein heißt leiden - ähnlich leiden. Der Patient (der Leidende, der Kranke) bekommt ein seinem Leiden ähnliches Mittel verschrieben. Dieses Mittel wird speziell für ihn, in seiner momentanen Situation, mit seiner persönlichen Vergangenheit, mit seinen derzeitigen Wünschen ausgesucht, ist also nicht übertragbar auf andere Zeiten seines Lebens oder gar auf andere Menschen (die auf den ersten Blick eine ähnliche Problematik zu haben scheinen, welche aber dem homöopathischen höchst individuellen Blickwinkel nicht standhält und daher unsinnig ist).

Die Wirkung ist so tiefgreifend, dass sogar schwere Erkrankungen wie Rheuma, Unfruchtbarkeit, Migräne und Krebs gebessert und geheilt werden können. Dazu sind Geduld und Eigeninitiative auf Seiten des Patienten vonnöten, außerdem eine Auflistung der Erkrankungen, die in der Blutsverwandtschaft vorkommen und vorkamen (Diagnose und Therapie) und nicht zuletzt Erfahrung und eventuell Spezialisierung des Klassischen Homöopathen.

Es kommen Medikamente aus dem Pflanzen- (Tollkirsche, Rosmarin, Bergwohlverleih…), Tier- (Schafsschilddrüse, Tintenfischtinte, Biene…) und Mineralreich (Calcium-Karbonat, Tonerde, Silbernitrat…) zur Anwendung, auch Metalle (Gold, Silber, Kupfer…) sowie Ausscheidungen des Körpers bei Krankheiten (Tuberkulose…) oder pharmazeutische Medikamente (Cortison, Penicillin…). Sie werden nicht in ihrer ursprünglichen Erscheinung eingenommen, sondern in Urtinktur (verrieben oder verflüssigt) und als Potenz (hierzu wird die Ursubstanz in einem aufwendigen Verfahren mehr und mehr verdünnt und in festgelegter Weise verschüttelt).

Das Mittel, welches, wenn es von einem gesunden Menschen eingenommen wird, zu Symptomen führt, führt beim kranken Menschen, der diese Symptome aufweist, zur Heilung.

Verlauf der Behandlung:

In der Erst-Anamnese gibt es ausreichend Zeit, um die Beschwerden in Ruhe schildern zu können. Ca. vier Wochen nach der Mitteleinnahme findet eine Folgeanamnese statt. Danach sind alle vier Wochen bis sechs Monate Folgegespräche sinnvoll, um weiterhin die richtige Medizin verschreiben zu können. Akute Erkrankungen oder gesundheitliche Unpässlichkeiten werden am Telefon besprochen.


zuletzt geändert: 22.08.2008

www.innenkraft.de

mailto: ulrike stein